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CHRONIK

Wir schreiben das Jahr 1980.
Es war Mittwoch, der 31. Dezember, in der Langmattstrasse 9.
Die drei Familien "Volle, Wilm, Weigend" feierten Silvester.

Eine große Tischbombe wurde gezündet. Verschiedene Scherzartikel verstreuten sich auf dem Tisch. Hüte, diverse Musikinstrumente, Pfeifen u.s.w.. Das war der Stein des Anstoßes. Im Nu war ein Hauskonzert in vollem Gange. Man zog von einer Wohnetage in die Andere, schließlich durch den ganzen Wohnblock. Da erwachte auch die Idee eine Guggenmusik zu gründen. Noch am gleichen Abend beschlossen die drei Familien dies in die Tat umzusetzen.
Beim Narrentreffen am Sonntag nach dem 2. Faißen, hatte der Sportverein in der Langmattstrasse 9 die Garagen von Fritz Volle, der damals Jugendleiter des Sportvereins war, mit einem Glühweinstand belegt. Dort wurden viele Mitglieder des Fußballvereins angesprochen, doch bei der Guggenmusik mit zu wirken. Im darauf folgenden 3. Faißen am morgen nach der Tschättermusik im Gasthaus Meyerhof, als man sich gerade mit Mehlsuppe, Schorle oder verschiedentlich auch mit Bier etwas gestärkt hatte, war Tischgespräch Nr. 1 weitere Mitgliederwerbung für die Guggenmusik. Die Vorstellung was man alles auf die Beine stellen könnte, überschlugen sich gerade zu. Vielleicht hatten sich einige nach Tschättermusik zu stark gestärkt. Doch Fritz Volle versprach sich der Sache weiterhin anzunehmen. Wie ein Lauffeuer ging die Runde "die Guggenmusik brauch noch Akteure", durch alle Vereine. Beim Sportverein, der damals zur Fasnachtszeit etwas Flaute hatte, fruchtete die Idee am besten. Nach der Fasnacht, am Samstag, 28. März 1981 im Clubheim des Sportvereins in Murg (wie könnte es anders sein bei soviel Fußballern) wurde die Gründungsversammlung abgehalten. In der Gründungsliste hatten sich immerhin 31 Erwachsene und 25 Kinder. Sinn und Zweck der "Murger-Gugge-Brass-Band": Sie soll eine Bereicherung der Murger Straßenfasnacht sein. Deshalb war auch eine Abordnung der Narrenzunft Murg anwesend. Des weiteren sollte es auch eine Familien Guggenmusik sein, weshalb die Nachfrage auch groß war.

 

Gewählt wurden für 1 Jahr:

 

Obergugger: Fritz Volle  

Untergugger: Joachim Wilm 

Einstreicher: Ulla Höfler

Schrieber: Günter Schellin

Vorbläser: Fritz Volle

Nachbläser: Fritz Höfler

Mitlueger: Edith Volle & Monika Wilm      

                  

 

 

Erster Probetermin: 09. September 1981. Als Kleidung sollte eine Art Clown-Dress dienen.
Nach ein paar Treffen wurde gezielt Ausschau nach Instrumenten gehalten. In Rheinfelden wurde beim Musikgeschäft Linsin für 300 DM ein paar alte verbeulte Instrumente gekauft. Immerhin brachte man es nach einiger Zeit zu 2 Posaunen, 2 Flügelhörner, 3 Trompeten und 1 Horn, sowie ein paar Schläuche mit Trichter und 3 kleinen Trommeln. Doch was noch fehlte war ein Bass und eine große Trommel. Der ganze Hotzenwald wurde unsicher gemacht und nach Instrumenten abgeklappert. Bei der Trachtenkapelle in Todtmoos wurde man fündig. Ein  Bass und eine große Trommel konnte erworben werden. Jetzt wurden auch die ersten Ziele gesteckt. Man musste unbedingt den Narrenmarsch spielen können und wenn die Leute dann Laut nach einer Zugabe schreien würden, musste noch ein zweites Stück eingeübt werden. Die Turnhalle im alten Schulhaus konnte als Probelokal benutzt werden.

Endlich war es soweit. 1982 war der erste Auftritt bei der internen Fasnachtsveranstaltung der Gemeinde Murg im alten Rathaus. Der damalige Bürgermeister Walter Honer war so begeistert, dass er der Gugge-Brass-Band 80 DM für ihren tollen musikalischen Einsatz überwies.

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Wir sind Gründungsmitglieder des Deutschen Guggemusikverbands.  

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